Unternehmen

Gut Holzhausen

Gut Holzhausen ist ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb in der Gemeinde Nieheim. Seit über 50 Jahren wird auf dem Gut Holzhausen Landwirtschaft nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes betrieben. Neben der Produktion guter und sauberer Lebensmittel ist es das Ziel, sowohl in der Landwirtschaft als auch im Waldbau die Natur zu erhalten. Deshalb pflanzen wir Hecken und legen ökologische Ausgleichsflächen an. Produziert werden Druschfrüchte und Rindfleisch in ökologischer Qualität sowie ein breites Holzsortiment. Verkauft wird an Kunden in der gesamten Bundesrepublik, Holzprodukte werden bis nach China und Indien geliefert. Ein neues Standbein ist die Produktion von Energie. Darüber hinaus öffnet sich der Betrieb auch Veranstaltungen. Ein Caterer betreibt den Kornboden auf der Gutsanlage.

Landwirtschaft

Gut Holzhausen ist einer der ältesten Demeter-Betriebe in Nordrhein-Westfalen. Seit über 50 Jahren wird hier nach den Regeln der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gearbeitet. Wichtig ist eine auf den Boden abgestimmte Fruchtfolge, und so bauen wir ein breites Spektrum von Feldfrüchten an: Weizen, Dinkel, Triticale und Roggen sind die wichtigsten Winterfrüchte. Sommerweizen, Hafer, Sommergerste, Erbsen und Bohnen werden im Frühjahr gesät, und ein Teil der Flächen bleibt jedes Jahr als Stilllegung oder Ackerfutter für die Tiere. Gras und Klee sorgen dort dafür, dass der Boden neuen Humus und Stickstoff sammelt, er kann sich also erholen.

Ziel ist ein ausgewogenes und harmonisches Gleichgewicht zwischen Ackerbau und Viehhaltung. So haben wir vor einigen Jahren einen neuen tiergerechten Stall außerhalb der Hofanlage gebaut und stocken nun die bestehende Mutterkuhherde noch weiter auf.

Forstwirtschaft

Der Ortsname lässt die Vermutung zu: hier in Holzhausen gibt es Wald und zwar einen sehr abwechslungsreichen Mischwald. Auf der zum Betrieb gehörenden Waldfläche von ca. 800 ha ist die Buche vorherrschend, oft aber auch in Gesellschaft mit Esche, Ahorn oder Eiche. Der Nadelholzanteil beträgt nur etwa 30 Prozent, und auch hier wechseln sich Fichte, Tanne, Douglasie und einige fremdländische Nadelbäume wie z.B. Küstentanne und Mammutbaum ab – nicht nur Dendrologen finden hier interessante Waldbilder.

Ziel unserer Bewirtschaftung ist nicht die Produktion von Quantität sondern von qualitativ hochwertigem Stammholz, z.B. für die Furnierindustrie. Mit der veränderten Bewirtschaftung ändert sich auch der Wald. Seitdem auf Kahlschläge verzichtet wird, findet man unterschiedliche Altersklassen dicht nebeneinander, nimmt das Dickicht aufgrund der starken Naturverjüngung zu, wachsen Nadel- und Laubbaumbestände zusammen. Diese naturnahe Bewirtschaftung mit heimischen und standortgerechten Baumarten unterstützt das waldbauliche Ziel, einen Wald zu erhalten, der robust gegenüber den zunehmenden Umwelteinflüssen ist und gleichzeitig als Nutzwald dient.
Bei aller Schönheit des Waldes – der Betrieb muß nach wie vor davon leben. Die Vermarktung des eingeschlagenen Holzes erfolgt überwiegend im nahen Umland, auch wenn inzwischen China ein großer Importeur auch deutscher Buche ist. Eine große Bedeutung hat das Brennholz, welches zu einem großen Teil durch Selbstwerber eingeschlagen und aufgearbeitet wird.

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Unternehmensbotschafter

Hier kann man gut leben, ohne hinter dem Mond zu sein!

Für Johann-Friedrich von der Borch ist der Kreis Höxter eine grüne Insel, auf der man sehr gut leben kann, ohne hinter dem Mond zu sein. „Man kann von hier aus gut in die Welt reisen, um dann zu sehen, wie gut wir hier leben.“ Er schätzt es, dass es in seiner Heimat nach wie vor keine verbauten Horizonte gibt und dass Staumeldungen hier eine Seltenheit sind.

Unsere X-Faktoren

x Familie

x Kultur

x Alternative Energie

x Geschichte

x Ökologische Landwirtschaft

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Gut Holzhausen
33039 Nieheim
Telefon: 05274 98910
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