Botschafter

Sokol Tominaj, Student, Vauth-Sagel Gruppe

Enkel eines albanischen Gastarbeiters fühlt sich in der X-Region zu Hause

Wenn ein 21-Jähriger Student sicher ist, dass für ihn Leben und Arbeiten in einer ländlich strukturierten Region genau das Richtige ist, dann kann dies im ersten Moment erstaunen. Sokol Tominaj aus Bad Driburg weiß jedoch genau, wovon er spricht.

Sokol Tominajs Großvater verließ in den 70er-Jahren seine Heimat Albanien, um als Gastarbeiter in Deutschland zu arbeiten. Mit im Gepäck hatte er seine Frau und seinen zehnjährigen Sohn. Die Familie wurde sesshaft, und viele Jahre später wurde Enkel Sokol – deutscher geht es kaum – in der Nähe des Loreley-Felsens am Mittelrhein geboren. Seine Eltern zog es 1996 nach Bad Driburg. Sie betreiben dort seitdem das Hotel und Restaurant „Zum braunen Hirschen“. Sokol Tominaj wuchs in der X-Region auf und fühlt sich hier bestens aufgehoben.

Schon mit 16 Jahren wollte er in die große, weite Welt. Er ging für ein Jahr nach Montreal und besuchte dort eine englische Schule. Die Entfernungen in dieser Metropole waren für ihn neu: Zwei Stunden dauerte der tägliche Schulweg – für eine Strecke –, und zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Bad Driburg brauchte er zu Fuß gerade mal fünf Minuten zur Schule. Er nutzte seine Ferien, um in Kanada und in den USA viel zu reisen. Während der Weihnachtszeit verbrachte er sogar vier Wochen in New York. „Es ist toll, zu reisen und neue Dinge zu entdecken. Aber mein Leben wird nicht besser, wenn ich in einer Großstadt wohne“, sagt Sokol Tominaj, der in Montreal anfing, für Modemarken vor der Kamera zu stehen. Soweit es seine Zeit erlaubt, modelt er heute noch und fährt zu Shootings nach Berlin, Hamburg oder Mailand. Doch während seines Aufenthaltes in Kanada hat er gelernt, dass man das Angebot einer Großstadt gar nicht wirklich nutzen kann. Heute weiß er, was er an der Region plus X hat.

Kurze Wege, keine Anonymität, gute Sportangebote, gute Bildungsmöglichkeiten und eine Wirtschaftsregion mit interessanten Unternehmen

Seit 2014 studiert Sokol Tominaj Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Paderborn, die er innerhalb von 25 Minuten von Bad Driburg aus erreicht. Schon während der Abiturzeit suchte er nach einem dualen Studienplatz in einem Industrieunternehmen in der Region, das eine hohe Affinität zur Technik hat. Den ersten Kontakt hatte der Schüler bei einer Veranstaltung an der Universität Paderborn. Das Unternehmen präsentierte sich, und der Geschäftsführer nahm sich Zeit für ein persönliches Gespräch. Das hat ihn beeindruckt, und so war sein Ziel klar: VAUTH-SAGEL war das Unternehmen seiner Wahl. Hier wird er von Beginn an in die Geschäftsprozesse einbezogen und kann sich aktiv beteiligen. „Der Grundsatz des Förderns und Forderns, der hier in den Ausbildungen und im dualen Studium gelebt wird, ist ganz nach meinem Geschmack“, sagt Sokol Tominaj. Ihm gefällt es, Verantwortung zu übernehmen und selbständig arbeiten zu können. Besonders begeistern ihn der Teamgeist unter den Mitarbeitern und die Unternehmensphilosophie „Think global, act local“ sowie das in Funktionalität und Design einzigartige Produktportfolio. „Für mich ist die Fertigungstiefe der verschiedenen Materialien wie Draht, Stahl, Blech, Kunststoff und Holz superinteressant. Diese Kombination findet man nur in wenigen Unternehmen“, sagt der Student. Ihm gefällt die Internationalität des „Global Players“, der seine Wurzeln nicht vergessen hat. Denn das Unternehmen engagiert sich stark in der heimischen Wirtschaft, fördert regionale Jugend- und Umweltschutzprojekte.

Halbmarathon und Debattier-Club

Um von Studium und der Arbeit bei VAUTH-SAGEL, die er während der vorlesungsfreien Zeit absolviert, den Kopf frei zu bekommen, treibt er Sport. Seit vielen Jahren Kickboxer, übt er sich nun in der Kunst der Selbstverteidigung MMA bei den Paderborn Wombats. MMA ist ein Ganzkörpertraining und steht für „Mixed Martial Arts“, eine Mischung aus Boxen, Ringen und Judo. „Ich bin sportsüchtig“, sagt der trainierte Student, der sich vorgenommen hat, 2016 seinen ersten Halbmarathon beim Osterlauf in Paderborn zu absolvieren.

Und wenn es doch etwas für den Kopf sein soll, dann besucht er den Debattier-Club an der Uni. Hier treffen sich Studenten, die gerne diskutieren, sich für Wirtschaft und Politik interessieren und ihre rhetorischen Fähigkeiten ausbilden wollen. „Ich denke, es kann nicht schaden, eine gute Rede halten zu können“, begründet der zielstrebige Student seine Motivation.

Merken

Merken

Merken

Merken

Teile diese Geschichte

Die X-Faktoren der VAUTH-SAGEL-Unternehmensgruppe

x Innovation

x Qualität

x Umwelt

x Einzigartige Materialienkompetenz

x Ausbildung

x Inhabergeführt

x Export

x Team

Über die VAUTH-SAGEL-Gruppe

Die inhabergeführte Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vertreibt seit über 50 Jahren materialienübergreifende Systemkomponenten für die Branchen Medizin/Care, Automotive und Caravaning sowie innovative Stauraumsysteme für die Küchen- und Möbelindustrie. Darüber hinaus werden komplette Büro- sowie Pflegeeinrichtungen in aller Welt angeboten. Dabei zeichnet die VAUTH-SAGEL-Unternehmensgruppe besonders die langjährige Materialkompetenz in den Bereichen Draht, Stahl, Blech, Holz und Kunststoff aus. Rund 850 Mitarbeiter produzieren jährlich weit über 85 Millionen Qualitätsprodukte „made in Germany“. Die eigene Logistik sowie die global operierende Vertriebsmannschaft runden das individuelle Leistungsangebot für Kunden rund um den Globus ab.

Die Unternehmensgründer Heinrich Sagel und Hermann Vauth entschieden sich 1962 ganz bewusst, im Kreis Höxter den Betrieb aufzubauen. Über die Jahre hinweg erwies sich dies stets als richtige Entscheidung, denn die Tradition, Bodenständigkeit und die Werte, die von den Mitarbeitern und der Region gepflegt werden, tragen maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Ein weiterer Grund war die räumliche Nähe zu der weltweit erfolgreichen Möbel- und Küchenindustrie.

VAUTH-SAGEL
Neue Straße 27
33034 Brakel-Erkeln
Telefon: 0 52 72 / 6 01-01
www.vauth-sagel.de

Weitere Botschafter für Kreis Höxter Die Region Plus X

Janina Lütkemeier, Polizeikommissarin, Kreispolizeibehörde

Traumberuf: Wenn ich groß bin, werd‘ ich Polizistin Groß ist sie geworden. Genauer gesagt 1,80 Meter groß. Polizistin ist sie auch geworden. Mit ihren langen blonden Haaren, der schlanken Figur […]

MEHR LESEN

Lisa Valentin-Kalisch, Tischlerei Valentin

Entweder ich werde Modell oder Tischlerin! Ihre beiden Berufswünsche äußerte Lisa Valentin-Kalisch, als sie noch ein junges Mädchen war. Der Vater hatte sicherlich eher im Kopf dass einer der beiden […]

MEHR LESEN

Claudia Warneke, Fotografin

Klick! Klick! Dass man es mit einer Fotografin zu tun hat, merkt man bei Claudia Warneke aus Höxter sofort. Denn ehe wir mit der neuen Botschafterin für die X-Region ein […]

MEHR LESEN

Benedikt Goeken, Bäcker- & Konditormeister, Goeken backen GmbH

Hier kannst Du alles sein: Unternehmer, Konditormeister und Karnevalsprinz Es war nur eine sehr kurze Phase im Leben von Benedikt Goeken – er war circa 5 oder 6 Jahre alt […]

MEHR LESEN